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Was ist eine Lebensmittelunverträglichkeit (synonym auch -malabsorption oder -intoleranz genannt)?

Vereinfacht ausgedrückt: Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit fehlen dem Körper meistens bestimmte Enzyme, um Inhaltsstoffe eines Lebensmittels korrekt abbauen zu können. Dies führt dann zu einer ganzen Reihe an möglichen körperlichen Beschwerden wie Durchfall, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen. In seltenen Fällen verursachen die Unverträglichkeit weitere körperliche Probleme, die nicht vom Magen-Darm-Bereich ausgehen. Der schlimmste Fall einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die toxische Lebensmittelvergiftung, die relativ bald nach dem Verzehr eines Lebensmittels auftritt. Meistens machen sich die Intoleranzen jedoch erst bei der Verdauung der Nahrungsmittel bemerkbar. Daher ist es manchmal schwierig, den Auslöser von Beschwerden ausfindig zu machen. Vor den jeweiligen speziellen Unverträglichkeits-Tests dürfen für einen bestimmten Zeitraum vor der Untersuchung einige Lebensmittel nicht verzehrt werden. Dies trägt dazu bei, dass andere Gründe für das körperliche Unwohlsein mit einer gewissen Sicherheit ausgeschlossen werden können. Allerdings ist das Ergebnis dann trotzdem nicht endgültig: bei Atemtests auf Nahrungsmittelintoleranz sind viele Ergebnisse „falsch positiv“. Die entgegengesetzte Variante („falsch negativ“) ist dagegen recht unwahrscheinlich. Gleichzeitig wird nicht jeder Mensch mit den angesprochenen Beschwerden einen spezialisierten Gastro-Enterologen aufsuchen. Somit werden viele Menschen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit haben, ohne davon zu wissen.